Freitag, 27. Januar 2012

Rezension: So schnell wackelt kein Schaf mit dem Schwanz

(Ian Sansom)

Klappentext
Von Hühnern, Schafen und sturen irischen Ureinwohnern...
Mit einem Bus voller Bücher durch die irische Provinz- das Leben könnte schlimmer sein. Der mobile Bibliothekar Israel Armstrong hat sich gerade mit seiner neuen Heimat und deren kauzigen Bewohnern angefreundet, als ihm das Schicksal ein Schnippchen schlägt. Weil er zufällig in der Nähe ist, als der vermögende Mr. Dixon verschwindet, wird er des Mordes bezichtigt und verliert dadurch sowohl Job als auch Gefährt. Israel hat keine Wahl: Er holt sich- auf nicht ganz legale Weise- den klapprigen Bücherbus zurück und macht sich selbst auf die Suche nach Mr. Dixon.

Rezension
An sich ist es eine vor allem sehr sarkastische Geschichte mit witzigen Pointen und lieb gestalteten Charakteren, obwohl es mir persönlich sehr schwer gefallen ist, mit Israel zu empathieren. An sich ist die Gestaltung des Hauptcharakters sehr gelungen, da sie nicht so herkömmlich und "durchschnittlich normal" ist wie andere Figuren, die ich bisher kennegelernt habe, aber manchmal ist es schwierig, Israel zu verstehen. Seine sehr sarkastische Art ist witzig, aber seine Einstellung zum Leben und zu den Dingen, die er erlebt, den Menschen, die er kennenlernt, ist ein wenig holperig und macht das Lesen auch ein wenig stockend, zudem kommt hinzu, dass ich den Schreibstil (verbunden mit dem Charakter) relativ trocken und manchmal auch eintönig fand. Allerdings ist es mal ein Buch der etwas anderen Sorte mit einem sehr schönen Geschichtsverlauf.

Ich bewerte das Buch mit drei von fünf Sternen.

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